image_pdfimage_print

Menschlichkeit und Bildung in Pakistan

In Pakistan ist der Zugang zu Bildung nicht selbstverständlich. Viele Kinder können wegen Armut, Religion oder Herkunft keine Schule besuchen. Genau hier setzt das Projekt Living Education an, gegründet von Dr. phil. I Yahya Hassan Bajwa aus Baden (Schweiz).

Seine Vision: allen Kindern gleiche Chancen zu geben, und zwar unabhängig vom Glauben.
Aus dieser Idee heraus entstand ein Schul- und Sozialprojekt, das heute mehrere Einrichtungen umfasst, ein Mädcheninternat nahe Islamabad, Kindergärten in Islamabad und Sargodha, ein Computer- und Trainingscenter in Barakahu sowie das Frauenunterstützungszentrum „Dast-e-Shafqat“.

Die Schule vermittelt klassische Fächer wie Urdu, Englisch und Mathematik; doch ihr Schwerpunkt liegt auf Menschlichkeit, Respekt und Toleranz. Kinder muslimischen und christlichen Glaubens werden gemeinsam unterrichtet und auf ein selbstbestimmtes Leben vorbereitet.


Reiseidee: Begegnung mit LivingEducation

Wer nach Pakistan reist, sucht oft das Abenteuer: Hochgebirge, Basare, Moscheen. Doch ein Besuch bei LivingEducation öffnet eine andere Tür: die Tür zur Begegnung mit Menschen und ihren Geschichten.

Als Reisende:r können Sie das Mädcheninternat nahe Islamabad besuchen, mit den Kindern singen, spielen oder Geschichten austauschen, den Kindergarten oder das Computerzentrum kennenlernen und mit Lehrern sowie Familien ins Gespräch kommen.

Solche neuen Begegnungen eignen sich als halbtägiger Ausflug in Verbindung mit einer Islamabad-Reise. Wer tiefer eintauchen möchte, kann als Volunteer mitarbeiten oder langfristig durch Patenschaften und Spenden unterstützen.


Aktionen in Baden & geplante Reise

Gemeinsam mit Herrn Bajwa möchten wir bei Informations- und Benefizaktionen in Baden mithelfen. Außerdem prüfen wir die Möglichkeit, eine organisierte Reise nach Pakistan zusammenzustellen. Teilnehmer erleben dabei nicht nur die kulturellen Höhepunkte des Landes, sondern auch LivingEducation vor Ort.


LivingEducation
– Organisation & Unterstützung

Organisation in der Schweiz

Aktivitäten in Pakistan

  • Mädcheninternat (Islamabad, Klassen 6–8)
  • Kindergärten in Islamabad und Sargodha
  • Computer- und Trainingscenter in Bhara Kahu
  • Frauenunterstützungszentrum „Dast-e-Shafqat“.

Unterstützungsmöglichkeiten

  • Spenden für Schulbetrieb und Lehrmaterial
  • Patenschaften für Kinder und Schülerinnen
  • Freiwilligenarbeit / Volunteering vor Ort
  • Teilnahme an Aktionen in Baden oder an einer zukünftigen Reise.

Fazit

Living Education macht mehr als eine Schule aus, ein Zeichen der Hoffnung ist sie.
Für Reisende, die Pakistan sehen, erleben und verstehen möchten, bietet hier ein Besuch die einmalige Gelegenheit dazu. Und wer in die Schweiz reist, kann das Projekt auch hier persönlich kennenlernen.

Wer sich für Freiwilligeneinsätze interessiert, den verweisen wir gerne auf unsere Webseite;

Volunteer.reisen

🌙🇵🇰🕌🌙🕌🇵🇰🌙

Die Beitrag-Links führen zu den entsprechenden Orten auf der Weltkarte und weiterführenden Informationen.

🇵🇰

Gespräch mit dem Botschafter

Der Eröffnungsfilm am Zürcher Film Festival 2021 «und morgen seit ihr tot» zeichnet die Entführung von zwei Schweizern durch den Taliban auf. Der Bundespräsident Guy Parmelin wird vertreten sein, der ehemalige Botschafter in Islamabad. Doch wo bleiben die pakistanische Seite?

Ich stellte diese Frage auf der Medienkonferenz. Könnten wir machen! Ich habe mich an die pakistanische Botschaft nach Bern gewandt, um die Gelegenheit zu nutzen. Wie hat sich Pakistan verändert? Ist es ein gefährliches Land?

Der Botschafter hat mich empfangen, ich überreichte den Filmkatalog und einen handgearbeiteten Porzellanteller aus meiner Heimatstadt mit einem Feuervogel. Wir haben über das Land gesprochen, was sich entwickelt hat, das Vorgehen gegen die Taliban und Blasphemie. Er kann gut repräsentieren, antwortet geschickt, doch Pakistan vertritt andere Werte, wie z.B. hartes Durchgreifen.

Der Botschafter meint die Zeiten sind überstanden, jetzt muss der Klimawandel angegangen werden mit Milliarden von Bäumen. Das Land soll ich mir mal anschauen. Ja, er will sich mit dem Zürcher Film Festival in Verbindung setzen. Wir werden sehen.

Frieden schaffen mit Fussball

Der Priester Emmanuel Parvez aus Khuspur, den Vatikan von Pakistan organisiert jedes Jahr ein Fussballturnier. Er beweist damit, dass sich Menschen begegnen können und die Freude am Spiel religiöse Vorbehalte überwindet.

Für Christen ist Pakistan ein hartes Pflaster. Sie sind meistens arm, versklavt und den strengen Blasphemie Gesetz unterworfen. Dieses Gesetz der Gotteslästerung führt immer wieder zu Unrecht im Land. Oft werden Menschen nur mit Zeugenaussagen vor Gericht gezerrt.

Pater Parvez geht da einen anderen Weg. Er geht den Diskussionen aus den Weg, hofft das die Pakistani sich wieder für mehr Toleranz entscheiden. 

Der Bericht in der Republik gibt Einblick in den Alltag von Christen in Pakistan. Für den Touristen ein Zeichen besser auf Missionierung zu verzichten und in Stille den Glauben zu leben. In allen islamischen Staaten sollte auf Reisen darauf geachtet werden.

Hier ist der Bericht aus der Republik
Im Namen des Balles