Pakistan besitzt einige Heiligtümer, die von Pilger aus der ganzen Welt anziehen. Der Schwerpunkt sind buddhistische Denkmäler, doch zu weiteren Religionen wie den Hinduismus oder den Islam finden sich viele bedeutende sakrale Bauten. Zu den Pilgerreisen folgende Hintergrundinformationen.
Naturnahe Reisen sind in Pakistan gut möglich. Das Land ist gross und bietet vielfältige Möglichkeiten. Eine Reiseagentur hat uns einige Ideen zusammengestellt, das PDF können Sie gerne herunterladen.
Pakistan hat eine grossartige alte Kultur. Im Industal entstand eine der ersten Hochkulturen der Welt. Aus dieser Zeit bestehen viele Ausgrabungsstätten. Kultureller Tourismus bietet in Pakistan viele Möglichkeiten.
Folgende Beschreibung zeigt sehr gut die kulturellen Sehenswürdigkeiten.
Ein Reiseveranstalter schickte mir Bilder von prächtig gekleideten Frauen und Einblicke in die Kultur von Pakistan. Farbenfrohes Leben, die Lebensfreude wieder spiegeln. Die Hüte oder Kleider sind ein schönes Souvenir an Pakistan.
Der Saifal Muluk See ist ein Bergsee am nördlichen Ende des Kaghan-Tals in der Nähe der Stadt Naran im Saiful Muluk-Nationalpark. Der See ist eine Quelle des Kunhar Flusses. Auf einer Höhe von 3.224 m über dem Meeresspiegel befindet sich der See oberhalb der Baumgrenze und ist einer der höchsten Seen in Pakistan.
Sie gelangen auf einer Strasse durch die Berge des Kaghan Tals zum See. In der Nähe, Malika Parbat, der höchste Berg im Tal. Der See kann nur im Sommer bequem erreicht werden. Im See herrscht eine ökologische Vielfalt mit vielen Arten von Blaualgen und grossen Bachforellen sowie 26 Arten von Wasserpflanzen.
Der See ist nach dem Prinzen Saif-ul-Muluk, der Held in einen Märchen vom Sufi-Dichter Mian Muhammad Bakhsh. Es erzählt die Geschichte des Prinzen von Persien, der sich am See in eine Märchenprinzessin namens Prinzessin Badri-ul-Jamala verliebt.
Karimabad liegt im Hunzatal und ungefähr 12 Fahrstunden von Islamabad entfernt. Ein Stop in Chilas oder Gilgit lohnt sich. In Karimabad empfehlenswert: Hunza Serena Inn, auf einem 2 Hektar großen, üppigen Garten mit atemberaubendem Blick auf den Berg Rakaposhi. Eine Viertelstunde Spaziergang führt zum 700 Jahre alten Baltit Fort.
Angenehm das Bootfahren am Attabad Lake. Im Café de Hunza leckeren Walnusskuchen sowie andere lokale Köstlichkeiten wie Chaap Shuro und Aprikosen probieren. Am Adlernest traumhafte Sonnenaufgänge oder -untergänge mit Blick auf die umliegenden Berge.
1979 fertiggestellt und 1985 für den Verkehr freigegeben, das ist der Karakoram Highway, früher China-Pakistan Friendship Highway bezeichnet. Er führt 1.300 km von Hasan Abdal (einige Kilometer hinter Islamabad, der Hauptstadt Pakistans) nach Kashgar, zweitwichtigste Stadt in der Provinz Xinjiang, China.
Sie gilt als moderne Seidenstrasse, die Verbindungen mit China in kurzer Zeit von Pakistan ermöglicht. Aufgrund der höhen und der grossartigen Bauleistungen gilt der Highway als Weltwunder. Der Karakorum Highway zieht seit Jahrzehnten Reisende aus aller Welt an. Er ist die höchste asphaltierte Strasse der Welt ist (4.800 m am Khunjerab-Pass) und führt durch drei größten Gebirgszüge der Erde führt.
Himalaya
Karakoram
Hindukusch.
Vom Karakoram Highway kann der 8.000 Meter hohe Nanga Parbat vom Autofenster betrachtet werden. Die Strasse zählt zu den aufregendsten Autostrassen aller Zeiten. Sie erleben kolossale Berge und riesige Landschaftskontraste.
Auf der Strecke leben gastfreundliche Menschen, die ihre Traditionen leben. Es sind Punjabis, Ismailis, Tadschiken und die Uiguren.
Professor Steven Martin hat den Highway bereist, wir bilden hier seine Reise ab
Einst ist der Karakoram Highway war ein schmaler, schroffer Pfad. Es ist eine Region mit vielen Gesteinsarten, extremen Wetter, Erdrutschen und Erdbeben. Die Autobahn führt heute von Kashgar, China in die pakistanische Hauptstadt Islamabad.
Es ist eine gemeinsame Arbeit von pakistanischen und chinesischen Ingenieuren über einen Zeitraum von 20 Jahren. Über 1000 Menschen hatten ihr Leben verloren. Die meisten davon in Kaschmir. Ein Denkmal zeugt davon.
In den Chroniken wird viel über Probleme auf der Reise berichtet, wie von Xuan Zang, der Mitte des 7. Jahrhunderts genau diese Route zurücklegte. Immer wieder hat es Erdrutsche gegeben, die Natur im Gebirge war eine grosse Herausforderung. Verglichen mit den Mönchen und Kaufleuten, die früher einen gefährlichen Weg zurücklegen mussten, kann heute in einen bequemen Bus eingestiegen werden.
Strassenschäden werden rasch repariert, die Autos müssen da etwas Geduld haben, die Löcher mit Stahlnetzen gefüllt.
Mit 4.693 m über dem Meeresspiegel ist der Khunjerab-Pass der höchste asphaltierte internationale Grenzübergang der Welt. Der alte, rasselnde öffentliche Bus knarrt und stöhnt durch spektakuläre Berglandschaften um Haarnadelkurven. Schliesslich wird die Grenze erreicht. Die Kontrollen gehen relativ rasch.
In Pakistan ist das erste Ziel das Hunzatal. Hier ein Blick auf dem Rakaposhi, der fast 8000m hoch und von tiefblauen Himmel umgeben ist.
Das Hunzatal ist ein Hochgebirgsschutzgebiet, das von Gletscherbächen gespeist wird. Dort sind wunderschöne Berggipfel. Das Tal ist fruchtbar mit Apfel-, Aprikosen- und Birnenplantagen. Das Quellgebiet des fruchtbaren Flusses Hunza funkelt erreicht später den Indus. Das Tal ist durchschnittlich 2500 m hoch.
Erdrutsche aus Sedimentgestein, Schiefer und Gletschertrümmern, prägen die Landschaft. Der Name Karakoram bedeutet auf türkisch schwarzer Kies, der Name steht auch für den K-2, den zweithöchsten Berg der Welt. Wieder blockiert ein Erdrutsch die Weiterfahrt.
Nach dem Fluss Gilgit kommt das Traumziel vieler Geografen, der Knotenpunkt der drei höchsten Gebirgszüge der Welt. Auf dem Foto unten sind die Bereiche wie folgt: Himalaya (rechts), Karakoram (entferntes Zentrum) und Hindukusch (links).
Die Fahrt nach Islamabad geht anschliessend gemütlich weiter. Nach dem Hochgebirge führt die Reise ins Tal.
In der Provinz Punjab liegt Taxila, die bedeutendste archäologische Stätten Pakistans. Sie besteht aus vier Stadtanlagen mit weitläufigen Mauerresten und Tempelanlagen. Die älteste Stupa, Dharmarajka ist dort erhalten.
Taxila wirkte als Hauptstadt des Gandhara-Reiches welches sich über Afghanistan und das nordwestliche Pakistan ausdehnte. Heute ist es ein Unesco Kulturerbe und liegt and an der alten Grand Trunk Road, etwa 35 km von Islamabad. Taxila wurde bereits in den indischen Epen Ramayana und Mahabharata als Tashashila bezeichnet.
Die Blütezeit erlebte Taxila etwa 500 vor bis 500 nach Christus. Taxila ist ein Zentrum für Handel, aber auch für Wissenschaften und Philosophien gewesen, und führte zur Gründung Universität. Dort wurde unter anderem zum ersten Mal die Grammatik des Sanskrit niedergeschrieben und das „Charaka Samhita”, das älteste und bedeutendste Werk zu klassischen indischen Heilkunst Ayurveda erstellt.
Die Ruinen von Taxila zeigen unterschiedliche architektonische Stile der verschiedenen Herrscher aus. Den hellenistischen Einfluss, der an den Wohnhäusern, Tempeln und Klöstern von Taxila zu sehen ist, brachte 326 vor Christus Alexander der Grosse. Die unzähligen Edikt-Säulen und Stupas stammen von Ashoka, Statthalter von Taxila und später Kaiser des ersten indischen Großreiches, der zum Buddhismus konvertierte.
Unter anderem ließ er auch die Dharmarajka-Stupa errichten, die vermutlich älteste in ganz Pakistan und größte Attraktion Taxilas. Der halbkugelförmige 50m breite Sakralbau wurde in einem Erdbeben um 30 nach Christus zerstört und danach wieder wiederaufgebaut. Auch die ersten Abbildungen von Buddha als Mensch wurden in der Region des Gandhara-Reiches gefunden. Die ersten Buddha Statuen mit Gesicht wiesen ebenfalls griechische Merkmale auf und prägten die buddhistische Kunst.
Entsprechende Forschungen hat Dr. Steven Martin absolviert. Wir haben einen Beitrag von ihn übersetzt. Er lehrt aktuell an der Fakultät für Internationale Studien in Phuket, Thailand.
Eines der beliebtesten Reiseziele ist das Hunzatal. Es ist eine wunderbare Bergwelt und mit Karimbad eine bedeutende Pilgerstätte. Traumhafte Bergwelt, angereichert mit viel Kultur, so lässt sich das Hunzatal beschreiben.
Von Islamabad ist das Hunzatal innerhalb weniger Stunden erreichbar, es lohnt sich dort mehrere Tage zu bleiben.
Bekannt sind die G-7, die wichtigsten Industrieländern, die G-20 von der D-8 ist kaum die Rede. Pakistan engagiert sich sehr für den Länderverbund, der muslimisch orientiert ist und bevölkerungsreiche Länder in Afrika und Asien einschliesst:
Aegypten
Bangladesch
Indonesien
Iran
Malaysia
Nigeria
Pakistan
Türkei
Für den Tourismus könnte eine Zusammenarbeit für Pakistan viele Chancen eröffnen. Gerade der deutschsprachige Reisemarkt würde besser verstanden werden, Ägypten und die Türkei sind hier früher sehr erfolgreich gewesen. Allerdings mehr als Billiganbieter.
Pakistan will sich mehr für den Tourismus öffnen. Das Land selber versteht die Reisewarnungen nicht. Es ist Aufgabe der Behörden die Länder davon zu überzeugen, dass Pakistan ein sicheres Reiseland ist.